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Informationen
über uns und die
Geschichte unserer Musik
...über uns für die Presse:
Die Blues Station Ramblers gibt es seit Ende der 90er
Jahre. Sechs
im Rhein-Neckar-Raum ansässige Musiker
mit ausgepraegten 'jazzigen' Werdegaengen und gemeinsamer
Leidenschaft für die Traditionen des NEW
ORLEANS JAZZ sahen nach einiger Vorzeit mit gelegentlichen gemeinsamen
erfolgreichen Auftritten sozusagen keinen Ausweg mehr: es
funktionierte einfach, swingte unglaublich, die Bandgründung war
irgendwann ein Muss. Zentraler Punkt war der Jazzclub77 auch genannt
die 'Blues Station' in Wiesloch (Nähe Heidelberg). So erklärt sich
der Bandname.
Die Zielsetzung hat sich nicht geändert: sensiblen,
hörbaren Jazz zu spielen, der ohne gängige Klischees zu bedienen ins
Bein oder unter die Haut geht. Der Stil, in dem die
Blues-Station-Ramblers ihren Jazz präsentieren, ist speziell. In der
traditionellen Besetzung Trompete/Gesang,
Posaune, Klarinette/Saxofon, Bass, Banjo/Gitarre und Schlagzeug bringt
jeder der Musiker seine Individualität ein. Mit Leidenschaft
zelebrieren
die Jungs ihre Titel: gerne kreolisch gewürzt, auch im Marching-Style, als
Blues mit
sanften Tönen oder swingend.
Amüsant/fast schon historisch:
Die Stadt Wiesloch entsandte die Band 1999 als musikalische
Botschafter im Rahmen einer neuen Staedtepartnerschaft in die
nord-portugiesische Stadt Amarante. Dort angekommen stellte sich
unerwartet heraus, dass unser Gastgeber musikalischerseits ein
großes Symphonie-Orchester war (Orquestra Do Norte), dessen
überwiegend junge Musiker offensichtlich aus allen Teilen der Erde
stammten und mit altem Jazz wahrscheinlich noch nie Beruehrung
hatten. In einem
jahrhundertealten Kloster prallten zwei Welten aufeinander. Da wir
selbst keine hatten, schrieb der Dirigent nach unseren Vorgaben
Partituren, danach übten wir in internationaler Besetzung gemeinsam
den New-Orleans-Klassiker "Just A Closer Walk". Die Aufführung im
Hof des Kunstmuseums der Stadt Amarante war erfolgreich und eine
Erfahrung zugleich. Im Jahr 2000 fand die zweite Reise nach Amarante
statt. Ein 'Rueckspiel' mit einer kleinen Besetzung des Orquestra Do
Norte gab es im Folgejahr in Wiesloch. Wir erinnern uns gern.
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...Geschichte
unserer Musik...
Erinnern wir uns:
Die Menschen, die damit begannen, waren arm.
In den
Jahren von 1920 bis 1930 zum Beispiel waren die Spuren franzoesicher
Kolonisation und Sklavenzeit in den Suedstaaten der USA noch wesentlich
praesenter als heute.
Insbesondere
die Region
um New Orleans
waren lange schon ein Sammelbecken
Menschen unterschiedlichster Wurzeln.
Stets wurden einschneidende Lebensereignisse
der Menschen mit einfachsten Instrumenten umrahmt. Das Vieux
Carreé, ist das Viertel unweit der
Schiffsanlegestellen am großen Fluss, dem Mississippi. Dort
auf den
Straßen oder in den Etablissements mischten sich unterschiedliche
Spontanmusikstile. Manche Straßen und Plätze, auf denen
dieses Treiben zur Tradition wurde, verliehen Musikstücken
ihren Namen als Titel, z.B.: Basin
Street Blues, Bourbon Street
Parade, Canal Street Blues,
South
Rampard Street Parade, Merchent
Poison. Mit fortschreitender Zeit
entwickelte das, was wir heute als den traditionellen Jazz
bezeichnen. In den 50er Jahren gab es ein Revival, aus den viele heute noch
existierende Jazzbands hervorgingen.
Rainer
Pfohl, November 2011
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